| |
|
Hallo Benky von Irene, 07.10.2010, 10:09 Uhr:
Hallo Benky! Ich denke, es ist nicht ungewöhnlich, daß es in der gesamten Phase der Pubertät (und die geht ja spätestens etwa ab 12 Jahren los) Spannungen zwischen Eltern und Kindern gibt. Es ist die Zeit des Loslösens, die in vielen Kulturen mit Initiationsriten verbunden ist, welche das Kind ganz offiziell in die Welt der Erwachsenen einführen. Da bei uns nur unzureichende bis gar keine Initiationen stattfinden, gibt es auch keinen klaren Marker, der uns in die Erwachsenenwelt eintreten läßt und so reiben wir uns eben über längere Zeit hinweg an unseren Eltern (ich weiß noch gut wie das bei mir war). Ich denke, daß das Verhältnis sich vielleicht verbessert, wenn deine Tochter erst einmal eine eigene Wohnung bewohnt und ihr Erwachsenenleben führen kann. Das beinhält natürlich auch ein Loslassenkönnen seitens der Eltern, die auch erst damit umgehen lernen müssen, daß das Kind nun ein Erwachsener ist. Die Arroganz deiner Tochter ist vielleicht auch nur ein Mittel zum Zweck um sich - wie es der Prozeß des Erwachsenwerdens erfordert - loslösen und distanzieren zu können. Hinzu kommt, daß die Lebenswelt eines Kindes, das gerade erwachsen wird, ja eine ganz andere ist als jene der Eltern - es gibt wenig gemeinsame Interessen und daher wenig Dinge um zu plaudern...und wenn dann doch ein Gespräch entsteht, so können Eltern oft nicht Belehrungen zurückhalten. Belehrungen geben dem jungen Erwachsenen doch das Gefühl wieder in die Rolle eines Kindes versetzt zu werden und das vermeidet jeder Jugendliche/junge Erwachsene natürlich tunlichst.
Ich hoffe, daß ich dir vielleicht Anregung geben konnte, einmal in dich hineinzuhorchen, wo die Schwachstellen in Eurer Kommunikation begraben liegen könnten. Ich bin aber überzeugt, daß deine Tochter wieder besser in Kommunikation treten kann, wenn sie als Erwachsene von dir wahrgenommen und behandelt wird - in einigen Jahren hat sie dann sicher auch die Reife um auch dich besser verstehen zu können. Die Zeit zwischen der Kindheit/Jugend und der erwachsenen Eigenständigkeit ist in unserer Gesellschaft ein schwieriges Alter - die biologische Uhr sagt uns schon lang, daß wir erwachsen sind, in der gesellschaftlichen Realität müssen wir erst herausfinden, was das Erwachsensein überhaupt bedeutet: eine eigene Wohnung zu erhalten, zu studieren, später auch zu arbeiten, Rechnungen fristgerecht einzuzahlen, wichtige Termine zu koordinieren, Verantwortung zu tragen usw. Die Erwachsenenwelt ist ein Dschungel aus Verpflichtungen...das erkennt man aber erst, wenn man drinnen steht und letztlich nimmt uns keiner irgendwelche Bürden ab - da müssen wir selbst durch. Vielleicht rührt auch hier die Arroganz deiner Tochter ein wenig her, weil sie Beweisen möchte, wie souverän sie diese Aufgaben bereits meistern könnte und man ihr es aber insgeheim noch nicht zutraut und sie nicht ganz losläßt.
LG
Irene
|
|
Väterliche Entfremdung von Benky, 07.10.2010, 01:28 Uhr:
Hallo Irene,
durch einen glücklichen Zufall (zierfischforum.at) bin ich auf deine schöne und sehr informative Website gestossen.
Ich habe bzgl. deiner Diplomarbeit eine Frage: Wie sieht es eigentlich mit der Entfremdung zwischen Töchtern und Vätern aus, die in einem gemeinsamen Haushalt leben? Ich habe drei Kinder - eine Tochter zwei Söhne sowie eine Ehefrau. Mit meinen Söhnen und meiner Frau gibt's soweit keine Probleme. Aber meine Tochter... Es gibt Zeiten, da spricht sie tagelang nicht ein Wort mit mir (grundlos), ist in ihrer Freizeit kaum zuhause (bei ihrem Freund). Wenn sie mal mit mir spricht, dann tut sie das auf eine sehr arrogante Weise. Auch ihrem Freund gegenüber verhält sie sich sehr arrogant. Zu meiner Frau ist sie eeetwas zuvorkommender als zu mir. Diese Situation macht mich sehr traurig. Meine Tochter ist 20 Jahre alt und studiert. Das schlimme ist, je älter sie wird, umso rücksichtsloser wird ihr Verhalten mir gegenüber. Ist das normal?
Beste Grüße,
Benky
|
|
Hi Vera! von Irene, 12.08.2010, 19:11 Uhr:
Danke für dein Lob. Was das Thema Sterbebegleitung angeht, da kkann ich dir nicht sagen, ob es bereits Untersuchungen dazu im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen gibt, aber vielleicht kannst du dazu bei einem Hospiz in deiner Nähe Infos bekommen oder direkt bei der Hospizbewegung: http://www.hospiz.at/
LG
Irene
|
|
wow! von Vera, 11.08.2010, 08:32 Uhr:
Ich habe mich gerade im Zierfischforum (als Pixels) angemeldet und bin über deine signatur gestolpert...
deine seite ist sehr spannend!
Aus aktuellem Anlass ist bei mir auch das Thema Sterbebegleitung ein großes... deine Diplomarbeit ist da sehr aufschlussreich.
Gibt es auch Diplomarbeiten zu dem Thema im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen?
GLG
Vera
|
|
Goldfischforum ist umgezogen von Susanne G., 05.06.2010, 21:16 Uhr:
Hallo liebe Irene,
gerade hab ich mal wieder in deinen schönen Seiten geschmökert. Die Informationen zu Zierfischkrankheiten sind immer wieder sehr hilfreich.
In deiner Linkliste steht übrigens noch die alte Adresse des Goldfischforums. Da der Funpic-Server immer langsamer wurde, sind wir umgezogen. Die neue URL heißt:
http://gouda.forumprofi.de/index.php
Vielleicht hast du auch Lust, mal wieder vorbeizuschauen?
Viele Grüße,
Susanne
|
|
lg von mb, 28.02.2010, 03:31 Uhr:
super homepage!
nett wars mit euch, danke nochmals für den anhänger :-))
bussi tini
|
|
Hallo! von p.gimpl, 27.08.2009, 20:49 Uhr:
Wollt mal Hallo sagen - da ich deinen Namen wieder mal in einem Fischforum entdeckte ;-)
Hatten schon mal die Ehre in einem Goldfischforum :-)
Beste Grüße Peter
|
|
Juhuuu! von Martin, 31.07.2009, 18:27 Uhr:
Tolle Seite! Danke für all die gut aufbereiteten Infos vorallem zum Thema Aquaristik!
|
|
tolle seite von gerry king, 30.06.2009, 19:28 Uhr:
hallo!
bin übers zifo hier hergelangt!
wirklich tolle seiten!
ich bin beindruckt, und komme gerne wieder
lg
Gerry
|
|
Liebe Grüße aus Völs von martina, 09.03.2009, 19:37 Uhr:
Hallo Irenchen,
schöne Seite hast du da!Echt spitze, weiter so!
Alles Liebe,
Bussi Martina
|
|
|